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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Nein, wir haben aus enos keine Gesundheitspostille gemacht. Obwohl das Thema in mehreren Geschichten der aktuellen Ausgabe steckt. Gesundheit heißt allerdings bei uns nicht, dass wir uns zum 367sten Mal über die wohltätigen Wirkungen des Resveratols von Rotweinen auslassen oder wieder einmal das French Paradox diskutieren wollten. Einen Bezug zum Thema Gesundheit hat diese Ausgabe vor allem im übertragenen Sinne.

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Wir haben uns unter anderem mit dem Thema „Wein im Hospital“ beschäftigt und erzählen Ihnen ein wenig von der Geschichte der Spitäler und Hospize Mitteleuropas. Eine Geschichte, die vom Ende des Mittelalters bis heute sowohl die medizinische wie auch die önologische Realität in Deutschland und weit darüber hinaus bestimmt hat. Es sind in der Medizin wie in der Weinbranche wohlklingende Namen, deren Schicksal wir schildern: Juliusspital Würzburg, Hospices de Beaune, Kloster Eberbach, Bürgerspital zum Heiligen Geist, Muri-Gries, Vereinigte Hospitien, Hospices de Strasbourg und viele mehr.

Die Frage, ob und wie sich Wein- oder ganz allgemein der Alkoholkonsum auf die Kreativität (und die Gesundheit) von Künstlern auswirkt, haben wir in einem kurzen Hintergrundartikel erörtert. Ist es wirklich sinnvoll, seine schöpferische Kraft durch Wein oder Schnaps zu „dopen“? Unsere Antwort ist ein eindeutiges „Jein“.

Die Recherchen zum Thema Wein im Spital passten übrigens ganz hervorragend zu einer zweiten, großen Geschichte dieser Ausgabe. „Wein baut“ haben wir sie genannt, und greifen darin einen Aspekt der Weinwelt auf, zu dem wir in den letzten Jahren bereits drei Mal recherchiert und veröffentlicht haben: die Architektur, den nach den Weinbergen selbst wohl sichtbarsten kulturellen Einfluss, den die Weinproduktion auf ihr Umfeld, auf die Gesellschaft ganz allgemein hat. Nach Franken und der Toskana waren wir diesmal an der Mosel unterwegs – und sprachen mit Winzern, Marketingexperten und Architekten.

Um die Gesundheit im weitesten Sinne geht es auch in unserem Kurzkrimi über den „Dicken Wilhelm“ im Weinbaugebiet Saale-Unstrut. Und last but not least schickte uns Stefan Keller vom Genfer See das Portrait eines der Pioniere des Schweizer Bio-Weinbaus, Gilles Wannaz.

Überzeugt, wieder viel Wissenswertes und Unterhaltsames für Sie aufgeschrieben zu haben, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Stöbern in dieser Ausgabe von enos und vor allem weiterhin Gesundheit und Zufriedenheit.

 

Ein Stück Geschichte lieferte uns auch Agnes Fazekas, die auf den Spuren des Barons Edmond James de Rothschild ins israelische Carmel-Gebirge fuhr. Dort sprach sie mit den Nachfahren der jüdischen Siedler, die seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ins Land geströmt waren und mit der Hilfe des „Gönners“ Rothschild und unter dessen fast feudaler Herrschaft die Grundlagen für den heutigen Weinbau legten.

Von einem ganz anderen Lebensgefühl handelt der Bericht des Südafrika-Korrespondenten Christian Putsch, der sich in den Weingütern des Westkaps erzählen ließ, wie deren Belegschaft mit Hilfe von Musik und Tanz versuchte, zumindest moralisch unbeschadet über die Corona-Krise zu kommen.

In der Hoffnung, Ihnen auch in diesen schwierigen Zeiten wieder ein Stück Lesevergnügen bieten zu können, wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Stöbern in dieser Ausgabe von enos und vor allem für die kommenden Monate Gesundheit und Zufriedenheit.

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