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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Natur oder Kultur? Das fragen wir uns gleich zweimal in dieser Ausgabe von enos, sowohl in unserer Titelgeschichte „Wein-Land-Schaf(f)t“, als auch im Interview mit Reinhard Löwenstein über dessen Initiative, das seit 2008 im Prinzip auch hierzulande geltende romanische Weinrecht in die deutsche Realität zu überführen: Beides im Grunde Themen, die auch Bestandteil der seit einiger Zeit in der Weinwelt geführten Diskussion, was „natürlicher Wein“ ist oder sein kann, sind oder sein sollten.

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Zwar fußt der Trend zum Naturwein in gewisser Weise auf der Bewegung hin zum biologischen oder gar biodynamischen Weinbau, die Diskussion um ihn wird aber paradoxerweise oft so geführt, als beträfe das „Natürliche“ nur oder zumindest vorwiegend Fragen der Kellerwirtschaft, des Weinmachens: Von Schwefelzugabe und Filtration, vom Gebrauch von Reinzuchthefen, Maischestandzeit und oxidativem Ausbau der Weine ist da meist die Rede. Weniger hingegen von Weinbautechniken, von den natürlichen Parametern Boden oder Klima und von Biodiversität im Weinberg – obwohl das eigentlich ausnahmslos Punkte sind, die wirklich mit der so genannten „natürlichen“ Seite des Weins zu tun haben.

Ansonsten liegt der Schwerpunkt dieses Hefts auf Deutschland. Wir erzählen die Geschichte des Winzers Martin Tesch aus Langenlonsheim an der Nahe, dem Punkrocker dabei halfen, sein Weingut vor dem Aus zu bewahren. Einem Aus, das drohte, weil den Kunden der „undeutsche“ Weinname „Unplugged“ auf einem der Etiketten Teschs nicht gefiel. „Durch meine deutsche Kehle wird kein Tropfen Tesch-Wein mehr rinnen“, hatte sich der Winzer anhören müssen und auf einen Schlag 40 Prozent der Direktkunden verloren.

Außerdem fuhren wir in die Pfalz, um herauszufinden, was eigentlich aus den verschiedenen Barrique-Foren geworden ist, die in den 1990er Jahren in Deutschlands Weinszene so viel von sich reden machten. So richtig scheinen deren Mitglieder derzeit nicht immer zu wissen, wohin die Reise geht.

Vor allem aber versuchten wir zu verstehen, warum eine der Lichtgestalten des deutschen Weinbaus, der Rheingauer Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau von Schloss Vollrads, Ende der 1990er Jahre seinem Leben ein Ende setzte. Wir unterhielten uns mit einem seiner langjährigen Vertrauten und fanden heraus, dass der gängige Erklärungsversuch – hier eine böse, raffgierige Bank, da der arme, hoch verschuldete Winzer – mit der Realität nicht viel zu tun haben kann.

Natürlich berichten wir auch über die noch ausstehenden Ergebnisse – Silvaner, Weißburgunder und Sauvignon blanc waren ja im letzten Heft schon „dran“ – unserer alljährlichen Challenges für deutsche Weine: diesmal von den Rieslingen und den Spätburgundern. Die eine oder andere Überraschung dürfte wieder dabei sein.

In der Hoffnung, Ihnen auch mit dieser Ausgabe von enos wieder ein paar schöne Schmökerstunden beschert zu haben.

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