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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Ein wenig Angst hatte ich schon. Angst, ob enos im kommenden, unserem sprichwörtlich verflixten siebten Jahr noch erscheinen könne. Ob es wieder Möglichkeiten zum Reisen geben würde, ob unsere Autoren dann die Pandemie gut überstanden hätten. Bis mir auffiel, dass wir – rechnet man die lange Vorbereitungszeit vor dem Erscheinen des ersten Heftes ein, nimmt man die probeweise produzierte Nullnummer hinzu –, das „verflixte siebte“ ja mit der vorliegenden Novemberausgabe bereits hinter uns haben. Dass das kommende eigentlich schon das achte enos-Jahr sein wird.

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Wie es so schön heißt: Es kommt immer auf die Perspektive an, und was für enos richtig ist richtig ist, kann für unseren Umgang mit der Pandemie vielleicht auch gelten. Mit ein wenig Optimismus sind die meisten Krisen irgendwie zu bewältigen.

Anstrengend war es natürlich schon, das jetzt bereits dritte Heft in einer Art Notfallmodus zu produzieren. Zum Glück hatte ich noch einen kleinen Fundus bisher unveröffentlichter Ideen. So etwa die Reportage von der toskanischen Gefängnisinsel Gorgona, wo die Kellerei Frescobaldi einen hervorragenden Wein erzeugt. Die gehörte zu den allerersten Themen, die mir 2014 für das geplante Magazin einfielen – bisher allerdings war es nicht möglich gewesen, das Projekt zu verwirklichen. Mal durfte nicht fotografiert werden, mal konnten wir nicht mit den Häftlingen reden, mal hatten wir für die Tage, an denen die Livorneser Gefängnisverwaltung Journalisten auf der Insel zuließ, bereits andere Reisen festgezurrt.

Auch die Hintergrundgeschichte über die so genannte Sprachgrenze in Südtirol hatte ich schon länger geplant und war deshalb auch froh, dass im Sommer zumindest einige Reisen samt Interviews und Fotos wieder möglich waren. Treuen enos-Lesern wird aufgefallen sein, dass wir 2020 eine untypisch große Zahl an Verkostungsberichten veröffentlicht haben. Da das ja eigentlich das Geschäft der klassischen Weinzeitschriften ist, hoffe ich, diese Berichte im kommenden Jahr wieder auf das gewohnte Maß reduzieren zu können und möchte an dieser Stelle noch einmal den unzähligen Erzeugern danken, die uns ihre Muster schickten.

Pandemie hin, Pandemie her: Ich denke, dass dank der Hilfe unserer eifrigen Autorinnen und Autoren wieder eine spannende und unterhaltsame Ausgabe von enos entstanden ist – immerhin bereits die 24. seit Februar 2015.

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14.000 lexikalische Artikel rund um den Wein und die Kochkunst

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60.000 Verkostungsnotizen von Weinen aus aller Welt

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Die schönsten Bilder aus
40 Jahren Fotografie

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