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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist zwei Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Sensible Menschen könnten beim Anblick der Reben-Monster, die Adrian Bischoff für diese Ausgabe von enos fotografiert und durch Spiegelung digital verdoppelt hat, erschrecken oder gar Angst bekommen. Ästheten dagegen dürften sich eher über die Formen und Strukturen freuen, die ihm dabei gelungen sind, Psychologieinteressierte wiederum können versuchen, die entstandenen Figuren wie beim bekannten Rorschach-Test zu interpretieren.

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Kultur ganz allgemein, Weinkultur im Besonderen, und das beweisen diese Fotos unserer Bildreportage „Monster im Weinberg“, bedeutet mehr, als im Weingut ein paar Gemälde aufzuhängen oder ein Beethoven-Quartett aufführen zu lassen, um den Flaschenabsatz zu beleben. Weinkultur ist auch nicht nur die „kulturelle“ Arbeit in Weinberg und Keller, das Herstellen des Kulturguts Wein. Kultur ist es auch, wenn sich ein Künstler, der ansonsten nichts mit Weinen und Weinbau zu tun hat, von diesen inspiriert fühlt und dies in Kunstwerke „gießt“. Es ist die gegenseitige Befruchtung zwischen der Weinwelt und der sie umgebenden menschlichen Kultur.

Dass diese gegenseitige Inspiration durchaus auch ein Parcours mit Hindernissen sein kann, in dem die „dunkle Seite der Macht“ eine Rolle spielt, schildert die Reportage aus dem sizilianischen Alto Belice Corleonese, wo eine Genossenschaft versucht, auf den Trümmern – nur ein frommer Traum? – der mafiösen Gesellschaft ein Modell für eine bessere Zukunft zu bauen. Hundert Schritte und mehr müssen die Mitglieder der Vereinigung „Libera Terra“, auf deutsch freies, besser befreites Land, dabei gehen, um zum Ziel zu gelangen. In der Hoffnung, dass ihr Beispiel auch den Rest der italienischen Gesellschaft motivieren kann, sich von der Geißel der „malavita“ zu befreien.

Befreit fühlten sich wohl auch – zumindest nach den ersten ein, zwei Gläsern Wein – die Teilnehmer an einer Weinverkostung der Burg Layener Firma Pieroth. Die mit solchen Verkostungen versucht, Neukunden zu gewinnen und dabei ein möglichst genaues Profil ihrer geschmacklichen Vorlieben zu erstellen.

Daneben widmen wir uns in dieser Ausgabe noch der vieldiskutierten Mineralität im Wein sowie der Frage, wie viel Genuss in alkoholfreiem Wein stecken kann. Und natürlich darf – last but not least – auch die gewohnte Kurzgeschichte nicht fehlen. In der geht es diesmal um Georgien, Naturwein und Wildschweine.

In der Hoffnung, wieder eine interessante Ausgabe enos für Sie zusammengestellt zu haben, wünsche ich Ihnen gute Lektüre.

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14.000 lexikalische Artikel rund um den Wein und die Kochkunst

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60.000 Verkostungsnotizen von Weinen aus aller Welt

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Die schönsten Bilder aus
40 Jahren Fotografie

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