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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Ein merkwürdigeres Weinbauland hatte ich in meinen 40 Jahren Reisen zu den Weinen der Welt noch nicht besucht. Das Ziel der Fahrt, die ich vor einigen Wochen mit enos-Autorin Agnes Fazekas unternahm, war der Libanon, ein Land, das seit Jahrzehnten mit Krieg und Bürgerkrieg, mit Flüchtlingsströmen aus fast allen Teilen des Nahen Ostens umgehen muss – jene fast schon surrealistische Mixtur aus Elend und Luxus, aus Zivilgesellschaft und militärischer Omnipräsenz, die in der Welt wahrscheinlich einzigartig ist.

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Wer einmal den mehr als „schrägen“ Kontrast zwischen der hippen Luxusgesellschaft von Downtown Beirut einerseits und der Welt der Flüchtlingscamps, der Zerstörungen und der Armut auf dem Mount Lebanon und im Bekaa-Tal andererseits erlebt hat, kann erahnen, was Kriege mit Ländern und ihren Menschen anstellen. Und er kann ermessen, wie groß die Leidensfähigkeit der Menschen sein muss, wenn diese in einem solchen Chaos noch Jahr für Jahr großartige Weine erzeugen.

Diese erste Ausgabe des fünften Jahrgangs von enos ist auch über die Libanon-Geschichte hinaus eher ungewöhnlichen Weinbaulandschaften und Weinbaupersönlichkeiten gewidmet. Wie etwa der Kleinen Karoo. Sie wissen nicht, was die Kleine Karoo ist? Aber Stellenbosch, Paarl und Franschhoek kennen Sie doch bestimmt. Nun, die Kleine Karoo ist die Landschaft im Osten dieser bekannten Weinbaugebiete Südafrikas, eine uralte, durch zwei Bergketten des Kap-Faltengürtels eingerahmte Halbwüste, in die sich Weinreisende nur selten verirren. In unserer Bildreportage stellen wir ihnen die Landschaft und ihren Weinbau vor.

Aber die Weinwelt kennt noch mehr einzigartige Geschichten. Wie die des Kellerchefs im Champagnerhaus Alfred Gratien, Nicolas Jaeger, der diese Funktion bereits in der vierten Generation innehat. Urgroßvater, Großvater, Vater und Nicolas selbst lösten sich auf diesem veranwortungsvollen Posten über die Jahrzehnte hinweg ab – und nicht wenige Kunden und Besucher der Kellerei glauben auch heute noch, diese gehöre den Jaegers und nicht dem Rheingauer Sektgiganten Henkell.

Eine weitere dieser außergewöhnlichen Geschichten erzählte uns Peter Winter, einst Chef der Kellerei Pieroth und bereits seit zwanzig Jahren Besitzer des renommierten Rheingauer Weinguts Georg-Müller-Stiftung. Winter exportierte, wie wir es bereits in der vorletzten Ausgabe von enos geschrieben haben, schon Wein nach China, als die meisten deutschen Winzer noch keinerlei Vorstellung von Weinexport hatten. Seine Erlebnisse in der chinesischen Volksrepublik wenige Jahre nach dem Ende der Kulturrevolution, schildert er im Interview dieser Ausgabe.

Bleibt mir nur noch, Ihnen auch mit dieser und allen weiteren Ausgaben des fünften Jahrgangs von enos wieder vergnügliche Lesestunden zu wünschen.

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14.000 lexikalische Artikel rund um den Wein und die Kochkunst

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60.000 Verkostungsnotizen von Weinen aus aller Welt

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