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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Manchmal bringt man von genau den Reisen, von denen man sich am wenigsten erhoffte, die spannendsten Resultate mit. So geschehen vor kurzem in Sardinien. Das angekündigte Programm meiner Reise war mehr als langweilig, alternative Ideen schwierig durchzusetzen. Aber was dann letztlich herauskam, war spektakulär. Das betraf nicht nur einige der Weine, von denen in den „Flüssigen Träumen“ dieser Ausgabe die Rede ist, sondern vor allem das Interview mit Gianni Lovicu. Der stellt mit seinen Forschungen nämlich nicht nur die bisher anerkannten Annahmen über die Herkunft der Rebsorte Cannonau alias Grenache auf den Kopf, sondern gleich ein ganzes „philosophisches“ Modell von der Entwicklung der Arten.

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Ansonsten geht es in diesem enos um Architektur. Klar, um Architektur auch im Weinbau. Der Schauplatz unserer Bildreportage ist Katalonien, die Heimat des Cava, mit seiner Hauptstadt Barcelona. Auch bei einer so banalen Arbeit wie dem Fotografieren von Gebäuden spürte man dort den Konflikt, die kaum verborgene Gewalt der Auseinandersetzungen. In den Straßen auffallend viel Polizei, obwohl das vielleicht auch den jüngsten Terroranschlägen geschuldet war, der Ton der Auseinandersetzungen so, dass man sich des Gefühls nicht erwehren konnte, hier arbeite auf beiden Seiten einer, der im Grunde der Gegenseite Sympathisanten in die Arme treiben möchte. Statt des Dialogs herrschte und herrscht der starrköpfige Auftritt.
Nicht nur in Spanien und nicht erst seit diesen Tagen fragt sich manch einer deshalb, ob es nicht klüger sei, Politiker in Zukunft nicht mehr entlang der klassischen Entscheidungslinien „rechts-links“, „konservativ-fortschrittlich“, „demokratisch-undemokratisch“ zu beurteilen, weil dies bei den meisten Menschen ohnehin nur wie ein primitives „gut-böse“ ankommt. Vielleicht sollte unsere Wahl viel mehr Kriterien wie Dialogbereitschaft, Sachorientiertheit, Bescheidenheit des Auftritts, Dienstbereitschaft für die „res publica“ berücksichtigen. Um dadurch Menschen, ihre Geschichten, Ambitionen, Ängste und Widersprüche in den Mittelpunkt zu rücken, wie das enos-Autorin Agnes Fazekas mit ihrem Reisebericht aus der Wüste Negev zum wiederholten Mal auf unseren Seiten vormacht.
Übrigens: enos wird es in Zukunft nicht mehr nur gedruckt, sondern auch online, auf dem Bildschirm geben. Das geht vielleicht ein wenig zu Lasten des physischen, haptischen Vergnügens, aber die Zugriffszahlen auf die schon existierende digitale Ausgabe bei readly.com haben uns davon überzeugt, dass es eine große Nachfrage für eine solche digitale Ausgabe gibt. Und der wollen wir uns nicht verschließen.
Wir stellen deshalb enos in Zukunft im Abonnement nicht nur als pdf für den großen Bildschirm zur Verfügung, sondern auch in einer für das Handy optimierten Version. Die gute Nachricht für alle bisherigen Abonnenten: Wenn Sie uns eine kurze Nachricht an redaktion@enobooks.de schicken, schalten wir Ihnen den online-Zugang kostenlos frei. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wie immer Genuss und Kurzweil bei der Lektüre dieser Ausgabe. Im Print oder online.

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