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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Wieder einmal hatten sie mich kalt erwischt. Schon seit längerer Zeit war die Reise nach England gebucht, um die Geschichte von Gary Jordan, einem der renommiertesten Winzer Südafrikas, aufzuschreiben. Der hat sich in den Kopf gesetzt, südlich von London ein neues Wein- oder besser Sektgut mit angeschlossener Destille zu gründen. Bis die Nachricht kam, dass die Einreise ins Land der Brexiteers statt mit Personalausweis nur noch mit mindestens sechs Monate gültigem Reisepass erlaubt war. Pech gehabt!

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Aber zum Lamentieren bestand dennoch kein Grund. Immerhin waren die Grenzen nach Südtirol, Sizilien und in die Steiermark offen, und das war für enos die perfekte Gelegenheit, spannende, teilweise auch kritische Themen für dieses Heft zu recherchieren und zu fotografieren.

Apropos Grenzen. Von „historischen“ Grenzgängern handelt die Reportage, die in der österreichischen Südsteiermark entstand. Dort bewirtschaften, Ei-serner Vorhang hin, Pandemiemaßnahmen her, schon seit der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Winzer der österreichischen Seite Weinberge in der jugoslawischen (später slowenischen) Štajerska und umgekehrt. Irrungen und Wirrungen, Erfolge und Niederlagen inbegriffen.

Wozu Weintrauben gut sein können, außer zum Wein machen? Natürlich zum Bierbrauen. Zu was sonst? Was im Deutschland des Reinheitsgebots skurril klingt, hat in Italien nach vorsichtigen Anfängen längst viele Nachahmer ge-funden. Unter ihnen Christian Pichler von der Batzen-Brauerei aus Bozen.

Manchmal können Recherchen, von denen man sich viel versprochen hat, ziemlich frustrierend enden. So im Fall der sizilianischen „Weinstraße“ der „Terre Sicane“. Die führe den Besucher zu den historischen Ursprüngen des regionalen Weinbaus und seiner autochthonen Rebsorten, hatte man uns versichert. Die Realität? Lesen Sie einfach selbst!

Nein, Mordgelüste sind uns dann beim Schreiben unserer Geschichten nicht gekommen. Was man von Fenna Williams' Matthias nicht sagen kann, der bei der Rheingau-Wanderung mit seiner Elsa auf merkwürdige Gedanken kommt.

In der Hoffnung, dass wir alle bald wieder reisen und das Leben ohne Ein-schränkungen genießen dürfen, wünsche ich Ihnen viel Spaß mit der aktuellen Ausgabe von enos.

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14.000 lexikalische Artikel rund um den Wein und die Kochkunst

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60.000 Verkostungsnotizen von Weinen aus aller Welt

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Die schönsten Bilder aus
40 Jahren Fotografie

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