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enos, das Magazin "von Weinen, Menschen und Kulturen", ist ein Weinmagazin neuen Stils. Mehr als auf das Produkt und seine Entstehung legt sie den Fokus auf die Menschen der Weinwelt und ihre Geschichten. enos liefert hochwertigen, spannenden, gut geschriebenen und nicht zuletzt eindrucksvoll illustrierten Journalismus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, arbeitet enos mit einer Reihe der besten Journalisten, Fotografen und Erzähler Europas zusammen.

 

Unter ihnen die Krimiautorinnen Elisabeth Herrmann, Eva Lirot und Fenna Williams, der in Rom lebende US-Schriftsteller Gaither Stewart, die in Israel beheimatete Journalistin Agnes Fazekas, die Wissenschaftler Björn Held und Thomas A. Vilgis, der italienische Weinguru Daniele Cernilli und viele mehr. enos richtet sich an Menschen, für die Wein zum Lebensgefühl gehört, die aber nicht nur über Genuss lesen, sondern beim Lesen genießen wollen. enos, das ist vier Mal im Jahr Genuss und Kultur.

Editorial der aktuellen Ausgabe

Manchmal sind es biografische Erinnerungen, die Ideen für enos-Geschichten und ihre Überschriften liefern. So auch im Fall des Interviews mit Michael Völker, das den Titel „Vom Wein zum Weingeist“ trägt. Der Spruch entsprang einer biografischen Gemeinsamkeit des italienischen Journalisten – und Spiritus Rector des Weinführers Gambero Rosso – Daniele Cernilli und mir selbst. Beide waren wir im Studium mit Philosophie in Berührung gekommen und beide waren wir schließlich bei der Weinschreiberei gelandet, hatten diese „Karriere“ scherzhaft als eine „dallo spirito all’alcol“ bezeichnet, vom Sprit respektive vom Geist zum Alkohol.

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Für eine Zeitschrift, in deren DNA das Reisen, das Recherchieren in aller Welt einprogrammiert ist, könnte die aktuelle Situation mit ihren Kontaktbeschränkungen gar nicht schwieriger sein. Aus diesem Grund hat die aktu-elle Ausgabe von enos auch ausnahmsweise (hoffentlich) nur 80 statt der gewohnten 96 Seiten. Zum Glück konnten wir das Interview mit Völker und eine letzte Reise nach Norditalien noch rechtzeitig beenden, und außerdem profitierten wir mit einer ungewöhnlich hohen Zahl an Verkostungsberichten von der Tatsache, dass für Weinflaschen im Unterschied zu Menschen keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit gilt.

Manch einer unserer Leser hat uns übrigens wissen lassen, dass er die Einstellung des Vertriebs über Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen bedauert. Das trifft auch auf uns zu, aber für eine Nischenpublikation – es ist seit den Zeiten der Gründung von „Alles über Wein“ bekannt, dass viele Weinfreunde in Deutschland kaum Interesse verspüren, etwas über ihr Lieblingsgetränk zu lesen, was über eine Parker-Punktzahl hinausgeht – ist das auf Dauer ein ruinöses Geschäft. Nur, um ein Beispiel zu geben: Wir mussten in den letzten fünf Jahren jedes im Handel verkaufte Exemplar von enos mit dem Mehrfachen des Verkaufspreises quersubventionieren.

Vielleicht liegt das ja auch ein wenig am Namen enos. Wer den einmal gegoogelt hat, der dürfte über die Vielzahl an Ergebnissen überrascht gewesen sein: Die reichen von einer Reihe Städte in den USA über den Schimpansen, der in der Mercury-Atlas 5 in den Weltraum flog, ein elektronisches Notruf- und Ortungssystem für Taucher, verschiedene amerikanische Showstars, Sportler oder Politiker bis hin zu einem Berg auf der griechischen Insel Kefalonia.

Vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal die Möglichkeit, über all diese „enos“ zu berichten. In der Hoffnung, Ihnen auch bis dahin interessante und vergnügliche Lektüre bieten zu können, verbleibe ich in trauter Isolation

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