Fotogalerien

Die Fotos dieser Alben stammen aus 40 Jahren Fotografie in vielen Ländern der Welt. Unter anderem finden Sie hier auch Bildstrecken ausgewählter Artikel von enos. In den nächsten Jahren werden wir an dieser Stelle etwa zwei Mal im Monat neue Fotos veröffentlichen.

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Die einzelnen Alben dieser Seite: Uisge beatha - Schottland +++ USA - Traumwelten des Westens +++ Shades of Grey +++ Reben, Rosen und Magnolien - Die Parks von Bordeaux +++ Out of (South) Africa +++ Alte Reben - Ästhetik der Exzellenz +++ Venezia - città lagunare +++ As time goes by +++ Brasilien - Nicht nur Samba

Brasilien - Nicht nur Samba

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Rio und der Amazonas sind weit, statt Karneval wird das Oktoberfest gefeiert, Nebel und Regen bestimmen das Wetter. Brasiliens Süden ist anders! Vor allem: Er ist die Heimat des brasilianischen Weinbaus. Wenn die gesamte Rebfläche des Landes immer noch zu 80 Prozent mit amerikanischen Hybridsorten bestockt sind, haben sich hier im Süden europäische Reben längst durchgesetzt. Und die aus ihnen gekelterten, modernen Weine.

As time goes by

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Es waren bewegte Jahre, die 1970er und 1980er. Nicht mehr die wilden 1960er. Eher Jahre, in denen man lernte, genauer hinzuschauen. Jahre, in denen die Generation der 68er erwachsen wurde. In denen sich neue politische Formationen herausbildeten, allen voran die der Grünen. Die Realität hatte die politischen Vision eingeholt, leider wurde daraus bei vielen auch schlicht Visionslosigkeit. Viele der alten Wilden interessierte die Vergangenheit gleich gar nicht mehr. Sie hatten ihren Frieden mit den Verhältnissen gemacht, ihr Glück in der Karriere gefunden. Andere, die geglaubt hatten, die Welt mit Bomben und Maschinengewehren ändern zu können, mussten sich ihre moralische, politische und - wenn man so will - "militärische" Niederlage eingestehen. Wenn sie ein solches Eingeständnis überhaupt zustande brachten. Es waren die Jahre, in denen der Kanzler der Ostpolitik Willi Brandt vom Macher Helmut Schmidt abgelöst wurde, der wiederum vom späteren Wiedervereinigungsverwalter Helmut Kohl.

Venezia - città lagunare

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Für die einen ist es die Traumstadt schlechthin, für die anderen nur ein Albtraum: Venedig, die Perle der Adria, die Stadt der Kanäle und Paläste, ist auch Schauplatz einer touristischen Dauerinvasion, vor der die meisten "Eingeborenen" bereits auf's nahe Festland geflohen sind - nicht zuletzt, weil sie sich die irrwitzigen Immobilienpreise im Zentrum kaum noch leisten können. Vor dem Ertrinken scheint die Stadt dank großer Fluttore an den Öffnungen der Lagune zur Adria hin inzwischen gefeit, und die regelmäßigen Überschwemmungen scheinen inzwischen mehr Teil der touristischen Folklore als eine echte Bedrohung zu sein.

Alte Reben - Ästhetik der Exzellenz

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Banaler kann ein historischer Ort kaum sein. Wir sind in der Pfälzer Gemeinde Rhodt unter Rietburg; mit ihren engen Gassen und alten Fachwerkhäusern durchaus hübsch anzusehen. Gleich hinter dem Ortsschild dann aber wenig Spektakuläres: auf der einen Seite die örtliche Winzergenossenschaft, auf der anderen schier endlose Rebenfelder. Und doch: Es ist ein besonderer Ort; die Hinweistafel vor den Rebzeilen lässt es erahnen: „Sie stehen im ältesten Weinberg der Welt. Diese Gewürztraminerreben sind wahre Zeitzeugen.“ Eindeutig früher als 1640, vielleicht sogar vor 1616 wurden die ältesten Stöcke der Anlage gepflanzt. Der Dreißigjährige Krieg tobte noch, erste Nationen hatten sich gebildet, und Mitteleuropa schwelgte im Barock. Die Niederlande sollten Spanien als Weltmacht ablösen. Ja! Diese 300 Stöcke, die drei Rebzeilen tragen Trauben. Ernte für Ernte. Seit über 400 Jahren. Obwohl hier in der Pfalz die ältesten Rebstöcke der Welt stehen, ist das eigentliche Paradies für alte Reben und Weine aus ihren Trauben die Mosel. Hier bilden sie ihre eigene, verwunschene Welt und sorgen für ausdrucksvolle Weine.

Out of South Africa

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Vor gut einem Vierteljahrhundert hat Südafrika sein Regime der Rassentrennung, die Apartheid, beendet, hat seinen schwarzen Bürgern die gleichen Rechte eingeräumt wie den weißen. Das Land hat sich seither zu einem der beliebtesten Reiseziele weltweit entwickelt. Seine Landschaft, seine Tierwelt, sein Wein gehörten dabei zu seinen zugkräftigsten Trümpfen. Noch sind nicht alle Probleme gelöst, noch trifft man allenthalben auf Relikte der Apartheid. Die soziale Kluft zwischen den meist schwarzen armen und den meist weißen reichen Schichten der Bevölkerung ist nach wie vor gewaltig: Wenn man bedenkt, dass im Weinbauparadies Stellenbosch der Tageslohn der schwarzen Farmarbeiter für kaum mehr, als ein, zwei Tassen Kaffee in einem der schicken Lokale des auch bei Touristen beliebten Ortes reicht ... Erstaunlich ist dabei, wie selten es am und seit dem Ende der Apartheid  zu politischen Gewaltausbrüchen kam, obwohl andererseits die Alltagskriminalität ein beängstigend hohes Niveau angenommen hat.

Reben, Rosen und Magnolien -  Parks von Bordeaux

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Dass das Bordelais, genauer, das französische Département Gironde, ein Mekka für Weinfreunde sei, wird niemand für eine Aussage mit besonderem Neuigkeitswert halten. Aber nicht nur Liebhaber flüssiger Gewächse, auch Freunde von echten Planten und Blomen, wie man in Hamburg sagen würde, kommen hier auf ihre Kosten. Gut versteckt oder öffentlich zugänglich, beherbergen viele Weingüter botanische Schätze von teilweise beachtlichem wissenschaftlichem und historischem Wert. Nicht zufällig werden zahlreiche der Gärten und Parks von Universitäten oder nationalen Forschungsinstitutionen „begleitet“. Beim Streifzug durch das Grün spürt man immer wieder die Begeisterung, mit der Eigner oder Verwalter ihre Zedern und Buchen, ihre Rosen und Magnolien, ihre Buchse oder auch Oliven hegen und pflegen. Wobei man unter ihnen, vor allem aber unter ihren Vorgängern, die die diese Gärten und Parks einst anlegten, zwei grundverschiedene „Schulen“ notieren kann: die einen, denen der Sinn mehr nach herrschaftlichen, geometrisch geordneten Parks wie auf Château Bonnet stand oder steht, die anderen mit mehr Freunde an üppiger Blumen und Farbenpracht.

Shades of Grey

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Schwarz-weiß sei die einzig “wahre” Fotografie, haben seit dem Aufkommen des Farbfilms immer wieder Puristen der Bildkunst behauptet. Tatsache ist, dass es das “farblose” Fotografieren dem Fotografen wie auch dem Betrachter des Bildes erlaubt, sich besser auf dessen Kernaussage zu konzentrieren. Dabei wird allerdings oft vergessen, dass Schwarz-Weiß-Fotografie ja in der Regel Grau-Grau-Fotografie ist. Es ist wie im echten Leben: Erst die Zwischentöne erlauben es, die Wirklichkeit wirklich wahrzunehmen und zu verstehen.

USA - Traumwelten des Westens

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Die Fotos in dieser Galerie entstanden zwischen 1990 und 2016. Realität oder Traum? Das lässt sich im Westen der USA nicht immer eindeutig sagen. Ist die so unberührte Natur die Realität, sind die Filmstudios in Los Angeles der Traum? Oder ist es genau umgekehrt. Und nein: "It never rains in California" ist auch nicht immer wahr.

Uisge beatha - Water of life

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Dieser Bilderbogen aus den schottischen Whisky-Provinzen entstand 1987 im Rahmen zweier Reisen in die Highlands, die Lowlands und auf die Inseln, vor allem Islay mit seiner urwüchsigen Landschaft und seinen alten Brennereien, die noch an die Zeiten der Schwarzbrenner und Schmuggler erinnern ...

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